Themen/Regionen: Transatlantische Beziehungen
Lektion Kosovo
Günter Joetze, Der letzte Krieg in Europa? Das Kosovo und die deutsche Politik, Stuttgart/München: Deutsche Verlags-Anstalt 2001, 251 S., 18,90 EUR.
Klaus Reinhardt, KFOR – Streitkräfte für den Frieden. Tagebuchaufzeichnungen als deutscher Kommandeur im Kosovo, Frankfurt am Main: Verlag der Universitätsbuchhandlung Blazek & Bergmann 2001,
605 S., 25,50 EUR.
Der Wiederaufbau Afghanistans. Das Engagement von Weltbank, IWF und EU
Afghanistan ist heute ein verwüstetes Land, es gehörte schon vor der über 20 Jahre währenden Konfliktzeit zu den am wenigsten entwickelten Ländern der Welt. Doch erfolgreiche Beispiele des Wiederaufbaus – Europa nach 1945 und die Länder des Balkans – können Hoffnung geben, wenn die internationale Gemeinschaft und Afghanistan gut kooperieren und die Hilfe koordiniert wird.
Zukunft des Stabilitätspakts. Das Engagement der Europäer in Südosteuropa
Der Koordinator des Stabilitätspakts für Südosteuropa identifiziert drei Dreiecksverhältnisse, die eine besondere Sprengkraft entwickeln können und wo die Stabilität jederzeit akut gefährdet sein kann. Über wirtschaftliche Investitionen hinaus muss der Stabilitätspakt die Entwicklung von Demokratie und „good governance“ im Auge behalten.
Testfall Balkan. Die ESVP und die transatlantischen Beziehungen
Wenn die EU ab 1. Januar 2003 die Internationale Polizeieinsatztruppe in Bosnien-Herzegowina und vielleicht auch die Mission in Mazedonien übernimmt, tut sie dies vor allem, um der bisher erst an ihrem Anfang stehenden Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik Leben einzuhauchen. Mit den beiden Einsätzen kann die EU zu einer besseren Lastenteilung mit den USA beitragen und die ESVP in einem überschaubaren Rahmen in der Praxis erproben.
Dokumente zum Stand der transatlantischen Beziehungen
Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 schienen die transatlantischen Beziehungen enger denn je zu sein; wie fast alle Staaten der Welt standen auch die europäischen Verbündeten im Kampf gegen den Terrorismus an der Seite der USA. Ein halbes Jahr später hat sich das Bild gewandelt; tiefe Gräben haben sich aufgetan; die gegenseitige Kritik wächst. In Reden und Interviews führender Politiker von beiden Seiten des Atlantiks kommt des Gemeinsame ebenso zum Ausdruck wie das Trennende.





