Themen/Regionen: Transatlantische Beziehungen
Koloss auf tönernen Füßen. Die NATO braucht eine realistische neue Zweckbestimmung
Die Allianz steckt in einer tiefen Anpassungskrise. Sie wird nur dann fortbestehen, wenn sowohl die Europäer als auch die Amerikaner deutlich machen, dass sie an der NATO als Risikogemeinschaft festhalten wollen. In der Zukunft muss sie viel flexibler werden, um die unterschiedlichen Anorderungen ihrer Mitgliedsländer weiterhin erfüllen zu können.
Transatlantische Trippelschritte. Zwischen München und Mainz kommt es zum Neuanfang in den deutsch-amerikanischen Beziehungen
Partnerschaft als Programm. Präsident Bush betonte beim Treffen mit seinem Kollegen Schröder in Mainz die Gemeinsamkeiten. Der Amerikaner ließ keine nette Geste aus. Schröder konnte sich über die Sympathie für die EU freuen, über Kooperationsbereitschaft in der Iran-Politik oder dem Klimaschutz, sogar über das Lob für seine NATO-Initiative aus München.
Füreinander wichtig sein. Die USA und Europa müssen ihr Verhältnis neu begründen
Der neue transatlantische Flirt kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die strukturellen Veränderungen der letzten Jahre die schicksalhafte Verbindung zwischen Amerikanern und Europäern gelockert haben. Daher muss nun nüchtern analysiert werden, wo sie sich gegenseitig nützlich sein können – und was beide Seiten dafür tun müssen.
Die nächste transatlantische Krise kommt bestimmt
Krach um die mögliche Aufhebung des China-Waffenembargos ist abzusehen
Clintons Minister kennt die Deutschen
William S. Cohen: Die Verschwörer. Limes Verlag, München 2004. 447 Seiten, 22,90 Euro.





