Themen/Regionen: Energiepolitik
„New Deal“ für Wirtschaft und Umwelt
Ökologie und Ökonomie wurden lange Zeit fälschlich als Gegensatzpaar gehandelt. Eine neue Umweltpolitik richtet sich nicht gegen den Markt, sondern nutzt ihn, um umweltfreundlichen Technologien und ressourcensparenden Innovationen zum Durchbruch zu verhelfen. Dafür hat der Staat die Rahmenbedingungen zu setzen und die Impulse zu geben – eine Strategie, von der beide Seiten gleichzeitig profitieren.
Zum Erfolg verdammt
Der Schlüssel zur Bewältigung der beiden Großrisiken des 21. Jahrhunderts liegt in einer veränderten Energiepolitik, die auf Einsparung, Effizienz und Erneuerbarkeit setzt. Die EU hält diesen Schlüssel in der Hand – es liegt an ihr, die globale Energiewende einzuleiten, welche die Bürger längst wollen und die Energiewirtschaft noch immer blockiert.
Öljunkies auf Entzug!
Der Kuchen wird kleiner, der Hunger größer, die Anzahl der Gäste auch: Die Grenzen des Wachstums kehren als geopolitische Konflikte zurück, als soziale Grenzen fossiler Energienutzung. Die Umwelt- und Ressourcenkrise gerät zur Bewährung postnationaler Politik, ihre Überwindung zum Maß globaler Gerechtigkeit.
Wasser: Element des Friedens und des Konflikts
Mehr noch als Erdöl könnte Wasser in der Zukunft zu einer Bedrohung des Friedens im Nahen Osten werden. Es wird zunehmend schwieriger, eine ausreichende Wasserversorgung zu gewährleisten. Bedingt durch das enorme Bevölkerungswachstum bietet eine Aufteilung der Quellen allein keine Lösung. Neue Wasserquellen müssen erschlossen werden, sei es durch den Import von Wasser oder durch Entsalzung. Dazu sind Kapital und Investitionen nötig.
Die Zukunft der nuklearen Nichtverbreitung
Trotz der Verlängerung der NVV-Vertrags müssen auch künftig vielfältige Aufgaben bewältigt werden, wobei nicht Ideologen, sondern Politiker und Diplomaten das Wort führen sollten.





