Themen/Regionen: Energiepolitik
Energiepoker. Ökologische Warnzeichen vor Ort und Sorgen um die Versorgungssicherheit
Das globale Klima, soviel scheint festzustehen, wird sich im 21. Jahrhundert ändern, sollte ökologisch oder industriepolitisch nichts Durchgreifendes geschehen. Jürgen Turek stellt zwei Bücher vor, die sich mit den klimatischen Konsequenzen eines zunehmenden Energieverbrauchs und mit den langfristigen Problemen der internationalen Energiesicherheit auseinander setzen.
Sichere Energieversorgung auch in Zukunft. Die Notwendigkeit einer europäischen Strategie
Die Herausforderungen der globalen Energiesicherheit haben sowohl für die Europäische Union als auch für Deutschland gravierende Folgen; beide sind darauf nur schlecht vorbereitet. Für Frank Umbach vom Forschungsinstitut der DGAP muss die zukünftige Energieversorgungssicherheit als integraler Bestandteil der europäischen Sicherheitspolitik verstanden werden.
Saudi-Arabiens politische Zukunft
Das Königreich Saudi-Arabien, immer noch Hauptöllieferant des Westens, steht vor den gravierendsten Problemen seiner Geschichte. Die Regierung des Landes muss sich entweder reformieren oder damit rechnen, von einer wachsenden islamistischen Bewegung gestürzt zu werden. Der Westen, so die beiden Autoren vom Saudi Institute in Washington, sollte die herrschende Familie ermutigen, liberale Reformen zu wagen, um mit den Problemen besser fertig zu werden.
Kohle bleibt unverzichtbar. Der Ausstieg aus der Steinkohlenförderung wäre ein Fehler
Der deutsche Steinkohlenbergbau unterliegt seit Jahrzehnten einem tief greifenden Strukturanpassungsprozess. Doch der Zugang zu eigener Steinkohle, so das Geschäftsführende Vorstandsmitglied des Gesamtverbands des deutschen Steinkohlenbergbaus, stellt nach wie vor ein wichtiges Element unserer Versorgungssicherheit dar.
Klimawandel und erneuerbare Energien
Mit großem Engagement plädiert der Träger des Alternativen Nobelpreises für die erneuerbaren Energien; ein wichtiger Grund hierfür ist der Klimawandel. Das Kyoto-Protokoll und auch die jüngste Konferenz „Renewables“ in Bonn haben sich seiner Ansicht nach als ungeeignet erwiesen, die globale Klimakrise zu überwinden. Deshalb seien jetzt unilaterale Schritte erforderlich.





