Themen/Regionen: Europa

Erbakan – ein „Wolf im Schafspelz“. Zur Außenpolitik der neuen türkischen Regierung

September 1996: Krise in Afrika und Nahost
Von: Faruk Sen

Der Türkei droht nach der Regierungsübernahme durch Necmettin Erbakan und seine Wohlfahrtspartei eine schleichende fundamentalistische Unterwanderung. Die an den Westen gerichteten gemäßigten Äußerungen versteht der Autor als religiös gerechtfertigte taktische Lügen; er warnt die deutsche Politik davor, sich davon blenden zu lassen.

Krisenherd vor Europas Tür. Deutsche und europäische Verantwortung für Afrika

September 1996: Krise in Afrika und Nahost
Von: Winrich Kühne

In der Marginalisierung Afrikas nach dem Ende des Kalten Krieges sieht der Autor eine Chance für die afrikanischen Staaten, ihre Geschicke selbst zu lenken, insbesondere was die Prävention und Lösung von innerstaatlichen Konflikten angeht. Bei dieser für die Stabilisierung der jungen Demokratien Afrikas wesentlichen Aufgabe muß der Kontinent internationale Hilfe erhalten – auch die Unterstützung Deutschlands, die bislang eher zurückhaltend ausgefallen ist.

Schwierige Transformation: Serbien und Georgien

August 1996: Theorie auf dem Prüfstand
Von: Dieter Bingen

Srobobran Brankovic, Serbia at War with Itself. Political Choice in Serbia 1990–1994, Belgrade: Sociological Society of Serbia. Edition of the Sociological Revue 1995, 318 S., 44,00 DM. Jonathan Aves, Georgia: From Chaos to Stability?, London: Royal Institute of International Affairs 1996, 62 S. 12,50 £.

Politische Theorie nach der Zeitenwende. Neue Lehrbücher zur internationalen Politik

August 1996: Theorie auf dem Prüfstand
Von: Josef Janning und Stephan Bierling

Die Verfasser stellen vier Neuerscheinungen vor, die den Wandel der Weltpolitik konzeptionell reflektieren und dem neuen Bedarf an Darstellungen zur Theorie der Politik gerecht werden.

Die Transformationsanalyse Osteuropas. Denkanstöße, theoretische Fortschritte und Defizite

August 1996: Theorie auf dem Prüfstand
Von: Dieter Segert

Transformationsanalysen versuchen, theoretische Modelle für den Zusammenbruch autoritärer Regime, zur Erklärung der Demokratisierung sowie für die Konsolidierung der neuen Demokratien (oder ihr Mißlingen) zu formulieren; daraus beziehen sie ihre Daseinsberechtigung.