Themen/Regionen: Europa

Entwicklungsperspektiven für den Süden und den Nahen Osten

Mai 1995: Führungsmächte
Von: Stephan Klingebiel

Helmut Hubel, Das Ende des Kalten Krieges im Orient. Die USA, die Sowjetunion und die Konflikte in Afghanistan, am Golf und im Nahen Osten, 1979-1991, Auswirkungen für Europa und Deutschland, München: Oldenbourg 1995, 303 S., 98,00 DM.

Mächte und Ideologien als Herausforderung für Europa

Mai 1995: Führungsmächte
Von: Josef Janning

Hans Jürgen Mayer, Manfred Pohl (Hrsg.), Länderbericht Japan. Geographie – Geschichte – Politik – Wirtschaft – Gesellschaft – Kultur, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 1995, 556 S., 49,80 DM.

Industrie und Politik. Neues zu einem gespaltenen Verhältnis

Mai 1995: Führungsmächte
Von: Beate Reszat

Industriepolitik als Form staatlicher Sicherung von Wettbewerbsfähigkeit ist unter Analytikern und Akteuren ebenso umstritten wie gepflegt. Beate Reszat stellt Bücher vor, die eine Bilanz der Industriepolitik auf europäischer Ebene ziehen (Hellmann), die führenden Industrieländer in diesem Bereich miteinander vergleichen (Bailey, Harte und Sudgen) bzw. das japanische Beziehungsgeflecht von Politik und Wirtschaft anhand der „Finanzindustrie“ (Calder) aufzeigen.

Regionalmacht Türkei. Hat sie ihre Führungsrolle verpaßt?

Mai 1995: Führungsmächte
Von: Bahri Yilmaz

Die Türkei will – in enger Abstimmung mit dem Westen – zur Konfliktregelung in der Region beitragen. Die angestrebte Führungsrolle als Insel der Stabilität scheint sie allerdings verpaßt zu haben, denn es fehlt die wirkliche Durchsetzung tiefgreifender und umfassender Reformen im eigenen Land. Nur durch die Integration des Landes in die Europäische Union, so der Autor, kann die Türkei ein Stabilisierungsfaktor in der Region werden.

Frankreichs Abschied von der Weltpolitik?

Mai 1995: Führungsmächte
Von: Hans Stark und Ingo Kolboom

Kann Frankreich, das seinem Rang in der Welt einen „rituellen Stellenwert“ beimißt, noch wirkungsvoll auf die Weltgeschehnisse Einfluß nehmen? Die internationale Politik des Landes ist nach Auffassung der Autoren nach dem Ende der Ära Mitterrand in ihrem Ansatz bescheidener, pragmatischer und auch selbstkritischer geworden.