Dossier Klimawandel

Klimawandel

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Thema
Juli/ August 2010

Falscher Freund

In der Klimapolitik sollte sich Neu-Delhi aus der Umarmung Chinas lösen
Beitrag von Brahma Chellaney

Während des Kopenhagener Klimagipfels bewahrte Indien sein Nachbarland China vor der Isolation. Dabei unterscheiden sich die Interessen beider Länder in der Klimapolitik fundamental. In einer neuen Verhandlungsrunde sollte Indien darauf bestehen, die Lasten gerechter zu verteilen. Und in der Wahl seiner Partner wesentlich flexibler werden.

Januar/ Februar 2010

Die letzte Versuchung

Geo-Engineering als Ausweg aus der Klimapolitik?
Beitrag von Konrad Ott

Wo Tausende Delegierte an Verhandlungen beteiligt sind, wie in Kopenhagen, fällt ein Abkommen schwer. Grund genug, heißt es jetzt vor allem in den USA, das drängende Problem des Klimawandels allein mit Hilfe planvoll eingesetzter Technologie zu lösen. Geo-Engineering wird gesellschaftsfähig – aber welche Methoden wären auch ethisch zulässig?

September/ Oktober 2009

Blaupause für eine neue Weltgesellschaft

Wie wir die Klimaziele des G-8-Gipfels umsetzen und dabei gewinnen können
Beitrag von Claus Leggewie

Beim G-8-Treffen von L’Aquila geschah etwas, was man vielleicht einmal eine historische Zäsur nennen wird: Die Lenker der G-8 und wichtiger Schwellenländer zeigten sich entschlossen, die Erderwärmung auf zwei Grad Celsius über dem Niveau von 1880 zu begrenzen. Eine Erklärung mit potenziell radikalen Konsequenzen – auch für die globale Ordnung.

Juni 2009

Ende der Energiewende?

Beitrag von Andreas Löschel und Ulf Moslener

Abgezogene Investitionen, fallende Energiepreise, stockender internationaler Klimaschutz: Im Sog der globalen Wirtschaftskrise verlieren die grünen Energietechnologien massiv an Boden. Doch ihr weiterer Ausbau ist ohne Alternative – die Konjunkturpakete müssen helfen, den viel beschworenen „Green New Deal“ umzusetzen.

März 2009

Alles im grünen Bereich

Beitrag von Siri Schubert

Zukunft ist machbar: Mit diesem Glauben entwickeln hunderte Unternehmen in Silicon Valley oder Orange County Solarzellen, Windrotoren oder Batterien. Die saubere Energierevolution wird von Wagniskapitalgebern finanziert, die Geld investieren, wo Ideen sind. Zumindest bis jetzt – denn die Finanzkrise macht auch vor den grünen Pionieren nicht halt.

Februar 2009

Unser Land soll sauberer werden

Beitrag von Andreas Oberheitmann und Eva Sternfeld

China hat den Klimawandel als wichtiges politisches Thema erkannt und ergreift Maßnahmen zur Förderung sauberer und erneuerbarer Energien sowie zur Steigerung der Energieeffizienz. Will man den größten CO2-Emittenten in ein Post-Kyoto-Regime einbinden, sollten seine Forderungen nach „Klimagerechtigkeit“ ernst genommen werden.

Januar 2009

Das Energie-Internet

Beitrag von Thomas L. Friedman

Wie halten wir unseren Lebensstandard und schonen zugleich die Umwelt? Wie bleiben wir mobil, ohne weiter die Innenstädte zu verstopfen? Wer reguliert die Stromversorgung? Wir brauchen eine grüne Revolution, die eine neue Ära einläutet: das Zeitalter der Energie und des Klimas. Dann könnte das Jahr 2028 aussehen wie folgt …

Dezember 2008

Obamas „Green New Deal“

Beitrag von Jürgen Trittin

Die Ziele sind ehrgeizig, die Chancen stehen gut: Innerhalb der nächsten zehn Jahre will Barack Obama 150 Milliarden Dollar in erneuerbare Energien investieren und sich für die Einführung des Emissionshandels stark machen. Die USA kehren auf die Bühne internationaler Klimaverhandlungen zurück – einer drastischen CO2 Reduktion werden sie dennoch nicht zustimmen.

Oktober 2008

Brüder, zur Sonne!

Wer die dritte industrielle Revolution fordert, muss erneuerbare Energien fördern – ein für das Überleben des Planeten unerlässliches und dabei auch höchst einträgliches Geschäft. Seine Protagonisten: Unternehmer, Politiker, Wissenschaftler. Vom US-Greentech-Investor über den chinesischen Regierungsbeamten bis hin zum indischen Windkraftpionier.

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