Beitrag

Protektionismus durch die Hintertür?

Beitrag von Christina Langhorst und Stormy Mildner

Erschienen in: Ausgabe Juni 2009

Die gigantischen Konjunkturpakete der USA und der EU bergen das Risiko, ungleiche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen und den Handel zu verzerren. Um die Krise zu überwinden, müssen aber im Gegenteil die Märkte offen gehalten und faire Spielregeln beachtet werden, denn: Freihandel ist die beste Medizin gegen den Abschwung.

...Regierungen sollten der Versuchung widerstehen, Handelsbarrieren zu errichten“, warnte WTO-Generalsekretär Pascal Lamy wiederholt im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise.1 Protektionismus kann dabei viele Formen annehmen: Neben Zöllen und diskriminierenden Standards bergen auch die Konjunkturpakete die Gefahr von Handels- und Wettbewerbsverzerrungen – wenngleich sie unabkömmlich sind, um Konsum und Investitionen zu stabilisieren und den angeschlagenen Wirtschaften wieder auf die Beine zu helfen...

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Christina Langhorst

CHRISTINA LANGHORST ist Koordinatorin Internationale Wirtschaftspolitik in der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin.

Stormy Mildner

Dr. STORMY-ANNIKA MILDNER ist Koordinatorin des Forschungsschwerpunkts „Konkurrenz um knappe Ressourcen“ der SWP.

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